Kategorie-Archiv: Kirche in Deutschland

Hier finden Sie kirchliche Nachrichten, welche die gesamte Kirche in Deutschland betreffen.

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Danke an alle Sternsinger-Helden

Veröffentlicht am 11.02.2017

In den zurückliegenden Wochen zogen bundesweit erneut rund 300.000 Sternsinger bei der 59. Aktion Dreikönigssingen von Tür zu Tür. Über 155 Sternsinger waren in unserem Pastoralverbund unterwegs.

Stimmungsvolle Bilder, eindrückliche Reime und eine klare Botschaft – ein knapp dreiminütiger Film des bekannten Kinder-TV-Moderators Willi Weitzel macht geradezu poetisch deutlich, warum es sich lohnt, bei den Sternsingern mitzumachen. „Wir reichen den Kindern der Erde die Hand“, heißt es unter anderem in dem Clip, der heute veröffentlicht wurde. Bereits im vergangenen Jahr hatte Willi Weitzel in Zusammenarbeit mit Lars Ruppel, bekannt für seine Poetry-Slams, den Kurzfilm „Sternsinger-Held“ präsentiert. Der neue Film setzt erneut in Zusammenarbeit mit Ruppel das Format fort. „Wir sind Tradition, aber kein altes Eisen“ oder „Kein Mensch kann mit seiner Stimme allein so laut wie der Chor aller Sternsinger sein“, lauten zwei der eindringlichsten Aussagen des Videoclips, der online auf der Website zur Aktion präsentiert wird:

Und auch aus der Turkana in Kenia, wo Projekte für die unter einer Dürre leidenden Menschen gefördert werden, kommt ein Dankeschön an alle Sternsinger in Deutschland:

Kategorien: Kirche in Deutschland

Bischofskonferenz und kirchliche Verbände Mitglieder der Allianz für Weltoffenheit

Veröffentlicht am 20.03.2016

Die Deutsche Bischofskonferenz hat zusammen mit anderen gesellschaftlichen Organisationen (u. a. Gewerkschaften, Arbeitgebern, Sportverbänden sowie den Dachverbänden von Muslimen und Juden in Deutschland) die „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ gegründet.

Die Partner der Allianz betonen in ihrem gemeinsamen Aufruf, dass die Würde aller Menschen unantastbar ist:

Deutschland ist ein demokratisches und weltoffenes Land, eingebettet in die Europäische Union als Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft, den universellen Menschenrechten verpflichtet. In Deutschland leben seit Jahrzehnten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zusammen. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Menschenwürde gilt für alle Menschen, gleich ob sie seit Generationen hier leben, zugewandert oder als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Wer in seiner Heimat aufgrund von Krieg und Verfolgung um Leib und Leben fürchten muss, hat Anspruch auf Schutz in Europa. Wir treten dafür ein, dass Deutschland auch weiterhin seine humanitären Verpflichtungen erfüllt. Zugleich steht außer Frage, dass wir unbedingt eine gemeinsame europäische Lösung brauchen, um Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen und den Anliegen der vielen schutzsuchenden Menschen gerecht zu werden. Kein Mitgliedstaat der Europäischen Union darf sich der gemeinsamen Verantwortung entziehen.

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„Ausdruck der Trauer – Ausdruck des Glaubens“

Veröffentlicht am 15.02.2016

Trauer

Von Samstag, 27. Februar 2016, bis Sonntag, 20. März 2016, wird in der St. Bonifatius-Kirche, Dr.-Rörig-Damm 35, 33102 Paderborn, eine Ausstellung mit Fotografien der Burgdorfer Fotografen Detlev Müller und Edda-Ch. Frahn-Müller gezeigt. Unter dem Titel „Ausdruck der Trauer – Ausdruck des Glaubens“ werden sie Aufnahmen vorstellen, die auf Reisen u.a. nach Guatemala, Island und Israel entstanden.

Die Vernissage findet am 27. Februar 2016 um 15:00 Uhr in der St. Bonifatius-Kirche statt und wird musikalisch begleitet von Frau Alexandra Boxberger auf der Querflöte.

Die Ausstellung kann bis Sonntag, 20. März 2016, in der St. Bonifatius-Kirche zu den üblichen Öffnungszeiten betrachtet werden.

Kategorien: Kirche in Deutschland

Kirche kritisiert Flüchtlingspolitik der Regierung

Veröffentlicht am 12.11.2015

Die katholische Kirche übt deutliche Kritik an der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Der neue Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, der Hamburger Erzbischof Stefan Heße, kritisierte Überlegungen der Bundesregierung, den Familiennachzug für bestimmte Flüchtlinge einzuschränken (Berichte bei katholisch.de oder bei SPIEGEL ONLINE).

Zuvor hatte sich Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck, der in der Bischofskonferenz für soziale Fragen zuständig ist, zur Aufnahme von Flüchtlingen geäußert:

Der Sozialbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Franz-Josef Overbeck, sieht eine Pflicht zur Aufnahme syrischer oder irakischer Flüchtlinge. Für die an Leib und Leben bedrohten Menschen aus diesen Ländern dürfe es weder Quoten oder Kontingente noch Grenzen und Mauern geben, sagte er am Montagabend in Mülheim an der Ruhr.

Auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) äußerte sich in einer Stellungnahme „Eine restriktivere Flüchtlingspolitik ist nicht christlich“:

Im Namen christlicher Werte eine restriktivere Flüchtlingspolitik zu fordern, schüre Ängste in der Bevölkerung und unterstütze den derzeitigen Rechtsruck in Deutschland. „Dem stellen wir uns als BDKJ entschieden entgegen. Viele jungen Menschen nehmen sich der gesellschaftlichen Herausforderung an und engagieren sich in unseren Verbänden im ganzen Land für Geflüchtete und treten so aus ihrem christlichen Verständnis heraus für eine gelingende Willkommenskultur ein“, so die Bundesvorsitzende.

weitere Stellungnahmen, u. a. aus dem Erzbistum

Missio Jugendaktion am 24. Oktober 2015

Veröffentlicht am 06.10.2015

Herzliche Einladung zur Missio Jugendaktion am Samstag, 24.10.2015 von 11:00 Uhr bis 13:30 Uhr am Theodorianum in Paderborn! Infos zur Arbeit von missio in Tansania gibt’s auch am Freitag, 23.10.2015 im Kirche-für-DICH-Gottesdienst um 19:00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche.

JugendaktionPlakat

Bischofskonferenz veröffentlicht Stellungnahme zur Bischofssynode

Veröffentlicht am 20.04.2015

In Vorbereitung der Bischofssynode vom 04.10. bis 25.10.2015 in Rom zum Thema „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“ wurden auch die Kirchen vor Ort um Antworten auf einen Fragebogen gebeten. Im Erzbistum Paderborn gab es rund 60 Rückmeldungen aus den Gremien und Verbänden, die in einer Antwort an die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) weitergeleitet wurden. Von der DBK wurden die Antworten aus den 27 deutschen Bistümern zusammengefasst und nach Rom gesendet.

Zu den Ergebnissen des zweiten Fragebogens