in diesem Jahr feiern wir das Osterfest einmal ganz anders, dem Corona-Virus, aber auch der Gesundheit und der Unversehrtheit untereinander geschuldet. Ostern wird in diesem Jahr in besonderer Weise ein Fest der Solidarität, der Förderung des Lebens. Wie Jesus Christus sich mit uns Menschen solidarisiert hat, in dem er für uns gestorben und von den Toten auferstanden ist, damit wir das Leben haben, so sind wir an diesem Osterfest 2020 auch aufgefordert uns füreinander zu solidarisieren und für das Leben zu kämpfen. Erst einmal jede und jeder für sich, aber eben damit für alle. Eigentlich ein Paradoxon, aber dass Gott sich für uns Menschen hingegeben hat, ist ja auch paradox, weil nötig hatte er das bestimmt nicht. Ostern ist die Offenbarung der Liebe Gottes zu uns Menschen und wir können ihm darin folgen, wenn wir füreinander das Notwendige tun, um Leben zu ermöglichen.
So wird es nun in unseren
Gemeinden im Pastoralverbund Paderborn-NOW keine Messfeiern, Gottesdienste und
Gebetsstunden in der Karwoche und am Osterfest geben, aber jede und jeder von
uns hat die Möglichkeit sich persönlich auf das Osterfest vorzubereiten und es
auch zu feiern. In den Familien gibt es viele Traditionen und Möglichkeiten
Ostern zu feiern, pflegen Sie diese. Lesen Sie einmal wieder in der Heiligen
Schrift, speziell das Evangelium der Leidensgeschichte und der Auferstehung.
Die Apostelgeschichte ist auch ein sehr spannendes Buch, was gerade jetzt uns
alle in der Hoffnung stärken kann. Aber Sie wissen selbst, was gut für Sie ist
und was Sie brauchen. Nutzen Sie einfach all diese guten Angebote und teilen
Sie sie eventuell mit Ihren Freunden und Familienangehörigen über die vielfältigen
Möglichkeiten des Internets.
In der Karwoche bieten wir Ihnen
an, das Sakrament der Versöhnung, in deutscher und in polnischer Sprache, zu
empfangen: am Dienstag, 07.04. in St. Bonifatius, am Mittwoch, 08.04. in St.
Stephanus und am Donnerstag, 09.04. in St. Laurentius jeweils um 18:00 Uhr in
der Sakristei.
In allen Kirchen des
Pastoralverbundes werden am Palmsonntag gesegnete Palmzweige zur Mitnahme
ausliegen.
Am Karfreitag wird in allen
Kirchen ein Kreuz zum persönlichen Gebet und zur Meditation aufgestellt sein.
Am Osterfest selbst, Sonntag und Montag, steht die brennende Osterkerze im
Altarraum und die ausgelegten kleinen Osterkerzen können Sie mit nach Hause
nehmen. Wenn Sie die kleinen Lichter an der Osterkerze anzünden, bringen Sie am
besten ein Windlicht mit, damit können Sie das Licht der Osterkerze sicher nach
Hause tragen.
Die Messfeiern und Gottesdienste
können sie jeden Tag live über die Homepage des Erzbistums aufrufen. Ein
Morgenimpuls um 08.00 Uhr, das Mittagsgebet um 12.00 Uhr und die Feier der
heiligen Eucharistie abends um 18.30 Uhr.
Die heiligen drei Tage werden ebenfalls aus dem Dom
übertragen. Am Gründonnerstag um 20.00
Uhr die Abendmahlsfeier, die Karfreitagsliturgie um 15.00 Uhr, am Karsamstag
die Feier der Osternacht um 21.00 Uhr und am Ostersonntag das Festhochamt um
10.00 Uhr.
Weiterhin wird das
Pastoralverbundsbüro am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 09.00 Uhr
bis 12.00 Uhr und am Mittwoch von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein. In
dieser Zeit stellen wir auch weiterhin Lebensmittelgutscheine für die Menschen
in der Stadt Paderborn aus, die Hilfe brauchen.
Wer sonst Unterstützung braucht,
melde sich bitte im PV-Büro unter 05251-540050
Ihnen allen wünschen wir, das Pastoralteam, ein frohes und gesegnetes Osterfest. Bleiben wir im Gebet verbunden, denn Christus verbindet uns alle. Beten wir aber besonders für die vielen Menschen in den unterschiedlichen Einrichtungen und Geschäften, die unermüdlich ihren Dienst für uns alle leisten. Das medizinische Personal und Pflegepersonal, die Verkäuferinnen und Verkäufer, die LKW-Fahrerinnen und LKW-Fahrer, unsere Landwirtinnen und Landwirte, Politikerinnen und Politiker und vor allem die vielen helfenden und unterstützenden Menschen in den Ämtern und Behörden, die vieles für die Menschen in dieser Zeit ermöglichen. Ostern ist ein Fest des Lebens und wir alle können in diesem Jahr dazu beitragen, dass es auch so bleibt.
“Steh auf, hebe deine Matte hoch und geh
umher!” sagt Jesus zu dem Kranken. Joh.
5,2-9a
Unseren gemeinsamen Gottesdienst
zum Weltgebetstag feierten wir zusammen mit
46 Frauen aus den Gemeinden
Martin-Luther, St. Stephanus und St. Heinrich bei uns in der
Heinrichskirche.
Wir alle waren eingeladen,
uns den Erfahrungen, den Freuden und Nöten, den Sorgen und Hoffnungen und dem Glauben
der Frauen aus Simbabwe zu öffnen, sie anzuhören.
Die Frauen aus Simbabwe
berichten uns von beeindruckenden Naturschönheiten, wie den weltberühmten
Viktoria-Wasserfällen, den Gebirgslandschaften und Naturparks mit reicher
Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Die
Frauen sind stolz auf ihr Land. Sie schätzen den starken Familienzusammenhalt,
auch wenn häusliche Gewalt vielen Familien zusetzt. Das Bewusstsein und der
Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit wachsen und es gibt jetzt Gesetze, die
Frauen vor Gewalt schützen. Oft müssen sogar Kinder die Verantwortung für die
Familie übernehmen, weil sie ihre Eltern durch Aids verloren haben.
der Corona-Virus bestimmt im Moment unser alle Leben, und wir sind gehalten, diesem Virus mit einer inneren Gelassenheit, aber auch einer großen Verantwortung für uns selbst und den Menschen, denen wir begegnen, mit denen wir unser Leben teilen, für die wir Verantwortung tragen, die wir lieben zu begegnen.
Von daher gelten für alle unsere Gemeinden im
PV-Paderborn-NOW:
Alle Messfeiern und Gottesdienste jeglicher Art fallen bis auf weiteres aus
Die Kirchen bleiben tagsüber geöffnet und eine Gebetshilfe für Ihre Anliegen haben wir ausgelegt
Alle Pfarrheime sind bis auf weiteres geschlossen
Alle Veranstaltungen von Gruppen, Verbänden, Initiativen, Gebetskreisen und sonstige Treffen fallen aus und sind zu unterlassen
Pfarrbriefe werden zurzeit keine erstellt und die Informationen können Sie dem Internet oder den Aushängen in den Kirchen und den Schaukästen entnehmen
Das PV- Büro ist geöffnet: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, von 09.00h – 12.00h und Mittwoch von 15.00h – 18.00h
Alle anderen Pfarrbüros in den Gemeinden sind bis auf weiteres geschlossen
Wie sich die Pandemie weiter ausbreitet und wie lange
wir brauchen, damit die Ansteckungskette unterbrochen werden kann und wir zu
einem normalen Leben zurückfinden ist nicht zu sagen.
Bitte beachten Sie die
Verlautbarungen des Erzbischofes, des Dekanats und die unseres
Pastoralverbunds.
Bleiben wir im Gebet für und miteinander verbunden und beten wir vor allem für die Menschen im ärztlichen, pflegerischen uns sanitären Dienst, aber auch für all jene Menschen, die Verantwortung tragen müssen für viele Millionen Menschen aus der ganzen Welt.
In Gottes Hand sind wir alle geborgen, darauf dürfen wir vertrauen.
Gott segne Sie und halte seine schützende Hand über Sie,
Ökumenischer Gottesdienst in
der Paderborner Abdinghofkirche
Beim ökumenischen Kirchentagsgottesdienst in der Abdinghofkirche: (v. l.) Superintendent Volker Neuhoff, Evangelischer Kirchenkreis Paderborn, Annette Kohle, Presbyterin Abdinghof-Pfarrbezirk, Kreiskantor und Abdinghof-Kirchenmusiker Tim Gärtner, Pfarrerin Heidrun Greine, Evangelische Studierendengemeinde Paderborn, Pastor Dr. Andreas Schottek, katholischer Pastoralverbund Nord-Ost-West, Dr. Richard Janus, Kirchenkreisdelegierter im Landesausschuss Westfalen des Deutschen Evangelischen Kirchentages und Gerhard Grell, Presbyter Abdinghof-Bezirk. Foto: EKP/Oliver Claes
Paderborn/Kreis
Höxter/Lügde (ekp). Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Paderborner
Abdinghofkirche haben sich evangelische und katholische Christinnen und
Christen auf den 3. Ökumenischen Kirchentag eingestimmt. Dieser findet vom 12.
bis 16. Mai 2021 unter der Losung „schaut hin“ (Mk 6,38) in Frankfurt am Main statt.
Der Gottesdienst zum Kirchentagssonntag stand unter dem Motto „Öffne mir die
Augen“ (Psalm 119,18).
„Was schauen wir uns
gerne an? Wovor verschließen wir die Augen?“ – mit diesen Fragen eröffnete
Pfarrerin Heidrun Greine, Evangelische Studierendengemeinde Paderborn, den
Gottesdienst. Sie lud die Besucherinnen und Besucher ein, einen anderen Blick
einzunehmen und sich vorzustellen, wie Gott, Jesus und der Heilige Geist auf
die Welt schauen. Eine Übung , die der Theologe Ignatius von Loyola bereits vor
500 Jahren unternommen habe. „Gott schaut hin. Er schaut sich seine Schöpfung an.
Er ist betroffen von dem, was er sieht. Er entscheidet sich, Mensch zu werden,
damit wir leben. Er möchte, dass wir das Leben in Fülle haben“, sagte Greine.
Heute hätten
Menschen die Möglichkeit, die Erde von außen zu betrachten, erläuterte Dr.
Richard Janus, evangelischer Theologe an der Universität Paderborn und
Delegierter im Landesausschuss Westfalen des Deutschen Evangelischen
Kirchentages. Janus beschrieb den sogenannten „Overview-Effekt“, die Erfahrung
von Astronauten, die zum ersten Mal die Erde vom Weltraum aus sehen. „Dieser
Blick öffnet die Augen und die Herzen“, erklärte Janus und zitierte aus einer
Videobotschaft des deutschen Astronauten Alexander Gerst an seine ungeborenen
Enkel. Darin schildert dieser, wie zerbrechlich die Biosphäre der Erde wirke, wie
begrenzt ihre Ressourcen seien und leitet daraus die Aufgabe ab, für seine
Enkel die beste Zukunft möglich zu machen, die er sich vorstellen könne.
Die Sternsinger haben hier in St. Heinrich eine lange
Tradition.
Dieses Jahr stand für uns ein besonderes Ereignis auf dem
Programm: Wir durften mit Sternsingern aus allen 27 Diözesen unsere Erzdiözese
Paderborn beim Empfang der Bundeskanzlerin vertreten.
Das war toll und aufregend. Und weil wir wissen, dass sich
viele mit uns gefreut haben, möchten wir Ihnen und Euch einen kurzen Bericht
über unsere Fahrt geben.
Vom 07.12.2019 bis 12.12.2019 können wir uns in der Bonifatiuskirche in der Stadtheide in diesem Jahr auf ganz besondere Weise auf das Weihnachtsfest vorbereiten. Denn die Weihnachtsgeschichte, von der Verkündigung bis zur Geburt Jesu, wird in diesem Zeitraum mit Legosteinen für Klein und Groß dargestellt.
Legosteine üben für Jung und Alt eine besondere Faszination aus, ebenso wie die Weihnachtsgeschichte und die damit verbundene Vorbereitungszeit. Umso faszinierender ist dann die Kombination aus diesen beiden Dingen: eine Lego-Krippen-Ausstellung.
Detailorientiert und mit viel Liebe hat ein großes Team zusammen mit Gemeindereferent Markus Ende aus Werl 2017 diese kleine, aber wirklich sehr feine Ausstellung konzipiert. Die Idee dahinter: „Die Geschichte von Weihnachten ist mehr als das Kind in der Krippe: Es ging uns darum in die Geschichte hineinzuhören, aufzugreifen, wie es den Menschen damals ging, was sie bewegt hat, was sie gehofft haben und auch was sie vielleicht gedacht haben.“, so die vielen Baumeister und Baumeisterinnen.
In allem Warten sitzen wir zuweilen still im Alltag. Manchmal wundern wir uns, warum uns das Aufbrechen so schwer fällt. Es genügte ein erster kleiner Schritt, im Advent, wenn sich Großes ankündigt, Weihnachten. Mut fassen und Vertrauen. Im Advent, im stillen Alltag, ist Gott da:
“Siehe das Reich Gottes ist mitten unter euch”
Lk 17,21
Auch in diesem Jahr laden wir Sie wieder zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen im Advent ein. Die Übersicht finden Sie hier zum Download.