kfd St. Laurentius und St. Georg auf Radtour am 14.06.2019

Veröffentlicht am

Dieses Jahr begannen die Überraschungen der Radtour schon vor dem Start, und nicht alle waren positiv. So gab es bei St. Laurentius weniger Anmeldungen als üblich. Die beliebte Radtour war wie immer gründlich vorbereitet, die Strecke ausgesucht, in die Übersichts- und Detailkarten übertragen, das Ausflugslokal reserviert und für die kleinen Stopps etwas Süßes besorgt.

Hier wurde uns ein Strich durch die Rechnung gemacht. Die Organisatorin und einzige Kennerin der Strecke war selbst verhindert mitzufahren. Kurzfristig musste jemand die Karten übernehmen und einspringen. Dank der Ortskenntnis einer Teilnehmerin konnten größere und kleinere Umwege vermieden werden.

Der Zufall wollte, dass in diesem Jahr die Radtour von St. Georg und St. Laurentius auf den gleichen Termin fielen. Nun bot es sich an gemeinsam zu fahren, denn die Gruppe war nicht zu groß dafür.

Die Wetterprognose stand bis 2 Tage vor dem Ausflug noch auf Regen.

Bei schönstem Radwetter ging es los in Richtung Wewer, über Haus Widey, an Scharmede vorbei, über Bentfeld nach Sande. Es roch nach Rosen, nach Holunder, nach Liguster und frisch gemähtem Heu. Die Strecke führte vorbei an einigen Seen. Zum Abendessen erreichten wir die Alt-Enginger Mühle, mit ihrem wunderschönen großen Biergarten.

Vom Sattel auf den Stuhl gerutscht und im Glauben man hat sich Essen und Trinken so richtig verdient, ließen wir uns unter den schattigen Bäumen nieder. Die Erleichterung es bis hierher ohne Umwege, ohne Luftpumpe und ohne Pflaster geschafft zu haben, ließ alle erstmal ein kühles Getränk genießen. Selbst die Akkus der E-Bikes machten noch nicht schlapp und würden auch locker für den Heimweg reichen. Bei leckerem Essen wurde entspannt geplaudert, und es blieb lange genug hell, so dass man noch trödeln konnte. Ein Dankeschön Foto für die Organisatorin zu machen, war allen ein Anliegen. Beschwingt und gestärkt traten wir den Heimweg an, fuhren in Richtung Schloß Neuhaus, am Nesthauser See entlang. Im Schloß- und Auenpark fand der Abschieds-Stopp statt. Die Gespräche und Wünsche waren schon auf die nächste Radtour gerichtet. Einige würden am liebsten jeden Monat fahren.

(Christa Hesse)