Kirche – Kultur – Klönen – Kino mit der kfd St. Laurentius

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Alles muss nach etwas schmecken: Süß, salzig, sauer, scharf oder bitter – genauso wie auch das Leben diese Abwechslung kennt. Es gibt die süßen, die sauren aber auch die  bitteren Momente. Mit diesen Worten, die bereits die ersten Hinweise auf den Kinofilm des Abends geben sollten, begann der Impuls in der Laurentiuskirche für die kfd-Frauen und –Gäste.

Im Pfarrheim war ein Sektempfang vorbereitet, der das Thema „Genießen“ betonte. Jedes Essen hat seinen richtigen Moment zum Genießen, man kann ihn nicht verschieben.

So wie ein schöner Abend nur diesen einen Zeitpunkt zum Genießen bietet, mitnehmen kann man nur die angenehmen Erinnerungen.

Der Film „ Sushi in Suhl“ mit dem Untertitel „ Der Koch für den Weltfrieden, mit den begrenzten Möglichkeiten“ nach einer wahren Begebenheit, bot viele Szenen zum Lachen.

Der Protagonist im Film ist ein experimentierfreudiger Koch, der in der ehemaligen DDR ein japanisches Restaurant führen möchte, ohne je in Japan gewesen zu sein. Die Zutaten, die Einrichtung und die Kleidung müssen unter widrigen Umständen organisiert werden. Er erregt aber schlussendlich so viel Aufsehen, das er Unterstützung von einem Japaner, und auch ungewollt von seinen Vorgesetzten bekommt. 

In den Filmpausen wurde geklönt und geknabbert. So einen Kinoabend im Pfarrheim muss man dann genießen wenn er stattfindet, er kann nicht wie ein Kinobesuch um einen Tag oder eine Woche verschoben werden. Daher war es schade, dass der plötzliche Wetterumschwung an dem Abend noch die eine oder andere bewogen hat zu Haus zu bleiben.

Ob süß, salzig, sauer, bitter oder scharf, das ist nicht so wichtig – was zählt ist nur der richtige Augenblick.