Forum der Religionen vom 02.10.2017: Zusammenspiel der Kulturen

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v.l. Modjgan Bidardel (Sprecherin des Forums der Religionen Paderborn), Patrick Wilk (Geschäftsführer des Caritasverbandes Paderborn), Wilhelm Beckmann (Vorsitzender des Kulturausschusses des Kreises Paderborn), Michael Dreier (Bürgermeister der Stadt Paderborn), Rainer Fromme (Sprecher des Forums der Religionen Paderborn)

Forum der Religionen wirbt in der Paderborner Innenstadt für Zusammenhalt

Paderborn. Im Rahmen der Interkulturellen Woche hat das Forum der Religionen Paderborn spielerisch für ein gutes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen in Paderborn geworben. An der Aktion vor dem Franziskanerkloster nahmen auch Bürgermeister Michael Dreier, der Geschäftsführer des Caritasverbandes Paderborn Patrick Wilk und der Vorsitzende des Kulturausschusses des Kreises Paderborn Wilhelm Beckmann teil und stellten sich den Fragen von Rainer Fromme, Sprecher des Forums der Religionen. Es ging den im Forum der Religionen Paderborn zusammengeschlossenen Religionsgemeinschaften bei dieser Aktion vor allem darum, deutlich zu machen, dass Vielfalt nicht trennen muss, sondern verbinden kann, wie es das diesjährige Motto der Interkulturellen Woche deutlich machen möchte. „Wir laden dazu ein, Menschen anderer Kulturen und Religionen mit Interesse zu begegnen und Freude daran zu haben, sich kennen zu lernen und dadurch besser verstehen zu können“, so Rainer Fromme. Dazu hatten die Passanten in der Paderborner Innenstadt dann auch direkt Gelegenheit. Sie wurden von den Mitgliedern des Forums zu einem Kooperationsspiel mitten in der Fußgängerzone eingeladen. Viele Mitbürger unterschiedlichster Herkunft und Religion beteiligten sich mit Freude spontan an der Aktion und zeigten, dass Zusammenhalt und Teamwork zum Erfolg führen können.
Auch Bürgermeister Michael Dreier stellte in seinem Statement heraus, dass es in Paderborn zahlreiche etablierte Formen des guten Miteinanders von Menschen ganz unterschiedlicher Nationalitäten gäbe. Exemplarisch nannte er das Internationale Fest der Begegnung in Schloß Neuhaus und das Spielefest in den Paderauen. Er unterstrich auch das Engagement unterschiedlicher Kulturen und Religionen in der Stadtteilarbeit und nannte beispielhaft die Stadtteilfeste im Riemekeviertel und im Gebiet Lieth/Kaukenberg. Paderborn sei eine weltoffene Stadt, in der Menschen aller Kulturen und Religionen friedlich zusammenleben könnten, so waren sich alle Beteiligten einig. Hierfür sei gerade auch das Engagement der Religionsgemeinschaften wichtig, da sie viele Menschen erreichten, so Bürgermeister Dreier. Er dankte deshalb dem Forum der Religionen Paderborn für seine Arbeit. „Ich bin froh, dass es das Forum der Religionen in Paderborn gibt“, lobte Dreier die Plattform des Dialogs, der in Paderborn ansässigen Religionsgemeinschaften. Das nahmen die Initiatoren gerne entgegen und fühlten sich ermutigt, ihre Arbeit für ein friedliches Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen in Paderborn weiter zu intensivieren.

INFOKASTEN: Forum der Religionen

Das Forum der Religionen Paderborn ist eine Plattform des Dialogs der in Paderborn ansässigen Religionsgemeinschaften. Das Forum der Religionen versteht sich als ein lokales gesellschaftlich engagiertes Bündnis in Paderborn und möchte das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen in Paderborn fördern.

Aktuelle Mitglieder des Forums der Religionen Paderborn:

Alevitischer Kultur-, Sozial- und Sport-Verein Paderborn, Bahá’í – Religion, Evangelischer Kirchenkreis Paderborn, Kath. Kirche im Dekanat Paderborn, Neuapostolische Kirche NRW – Bezirk Paderborn, Schura – Rat der Paderborner Muslime, Sikh-Gurdwara, Serbisch-Orthodoxe Gemeinde, Syrisch-Orthodoxe Gemeinde, Griechisch-Orthodoxe Gemeinde. Beratend unterstützt wird das Forum der Religionen Paderborn durch die Integrationsagentur im Caritasverband Paderborn e. V.

 

Text/Bilder: Form der Religionen/Dekanat Paderborn

Die Mitglieder des Forums der Religionen Paderborn laden in der Paderborner Fußgängerzone zum Zusammenspiel der Kulturen ein.