„Die Caritas-Konferenz ist eine katholische Gemeinschaft ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und […] Sie nimmt teil an der sozialen Verantwortung der Gemeinde, indem sie vorliegende Not aufspürt, selber hilft und andere zum Helfen anregt. […] Der Name „Konferenz“ ist Ausdruck für die Gemeinsamkeit im Helfen, die die Vielfalt der Kräfte zusammenschließt, […] dass jeder Mensch die Hilfe erfährt, die er braucht. […] Gewandelte Not verpflichtet sie, neue Inhalte und Formen des Dienstes zu entwickeln.“ (Aus der Präambel der Satzung für die Caritas-Konferenz)
Caritas ist die gelebte Nächstenliebe, die dem Mitmenschen zugewandte Liebe.
Sie ist ein ureigener Bestandteil und Auftrag des Christseins seit Beginn, denn Jesus selbst hat uns den Auftrag des „Liebet einander“ gegeben. Er hat uns vorgelebt und gezeigt, wie wir Menschen das, was wir haben, miteinander teilen können, ohne selbst zu kurz zu kommen: „5 Brote und 2 Fische und 5000 wurden satt …“ (vgl. Joh. 13,34 und Lk. 9, 12-17 od. Mk. 6, 35-44)
Caritas ist „Gutes tun und darüber reden“
Das fällt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas-Konferenzen meistens gar nicht ein. Ihre Aufgaben erfüllen sie für gewöhnlich im Verborgenen und nur die Betroffenen und Besuchten erfahren von diesen Diensten der Nächstenliebe. Deshalb fällt es so schwer, Caritas-Arbeit zu erklären, zu beschreiben. Der Mensch mit seinen ganz konkreten Sorgen, Nöten und Bedürfnissen steht im Vordergrund. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen dort zu helfen, wo die Not ist und wo um Hilfe gebeten wird. Bis heute üben Frauen, vereinzelt auch Männer in den Gemeinden diesen Dienst der Nächstenliebe aus und treffen sich regelmäßig in den Caritas-Konferenzen, um die anfallenden Aufgaben zu verteilen. Dazu gehören:
- Alte und kranke Menschen besuchen, insbesondere zu ihren Geburtstagen und zu den Hochfesten Weihnachten und Ostern
- Krankentage mit Krankensegnung organisieren
- Seniorentreffen gestalten
- Die Caritas-Haussammlungen durchführen; übrigens: 70 % der Einnahmen werden für die Aufgaben der Konferenzen in den Gemeinden eingesetzt.
- In akuten Notfällen durch Sach- und Geldleistungen helfen
- In Notlagen fachliche Hilfe durch den Caritas-Verband vermitteln.
Leider ist die personelle Besetzung der Caritas-Konferenz momentan nicht ausreichend, um alle Aufgaben zufriedenstellend zu erledigen. Vor allem der Besuchsdienst leidet darunter, dass nicht alle Straßen und Nachbarschaften einer Mitarbeiterin oder Mitarbeiter zuzuordnen sind.
Brauchen Sie oder jemand in ihrer Umgebung Hilfe? Scheuen Sie sich nicht, über das Pfarrbüro St. Julian (Tel. 05251-71631) Kontakt aufzunehmen oder nehmen Sie direkt Kontakt zu den Beratungsstellen im Caritasverband Paderborn e.V. auf.
Caritas – Information – Beratung
Zentrale Anlaufstelle
Grube 1
33098 Paderborn
Tel.: 05251 889-1000
E-Mail: info(hier bitte ein At-Zeichen einsetzen)caritas-pb.de.
Diskretion ist Ehrensache!